2pac Das Leben der Legende

Ami Rap

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2pac - mit Rap zur Legende

Eine Legende, ein Mysterium – 2pac. Auch 20 Jahre nach seinem Tod gilt der in New York City geborene Rap-Artist als Vorbild, Wegweiser und prägende Figur einer ganzen Generation. Seine Tracks, Taten und nicht zuletzt die tödlichen Schüsse des 13. Septembers 1996 machten ihn unsterblich. Kein anderer Künstler verstand es, die Massen durch Realness und echte Emotionen so zu bewegen, wie es der auch unter den Pseudonymen 2Pac und Makaveli bekannte Mann tat.

From rags to riches – Ein Motto, das dem Werdegang Shakurs wohl sehr nahe kommen dürfte. In eher ärmlichen Verhältnissen wuchs Shakur als Sohn von Mitgliedern der sogenannten Black Panther-Bewegung auf. Während er in seiner Kindheit mit Mutter Afeni und Halbschwester Sekyiwa von Wohnung zu Wohnung zog, lernte er seinen leiblichen Vater erst als erwachsener Mann kennen. Interesse für Literatur und Musik entwickelte 2Pac schon früh, belegte sogar Kurse im Ballett.

 

Schon gewusst? Tupac Amaru Shakur wurde nach Túpac Amaru II., einem Freiheitskämpfer der Inkas, benannt – Allerdings erst im Alter von einem Jahr. Sein ursprünglicher Name lautete Lesane Parish Crooks.

2pac liebte Kalifornien

1988 zog die kleine Familie von Baltimore, Maryland nach Marin City, Kalifornien. Mit dem Sprung von der Ost- zur Westküste begannen die ersten Jahre einer außergewöhnlichen Karriere. Obwohl Tupac in den Drogenhandel einstieg, kam er erneut in Kontakt mit der Musik. Erst als Tänzer, dann als Rapper – Digital Underground wurde Tupac Shakurs erste HipHop-Gruppe, mit der er den Track „Same Song“ aufnahm. Durch seinen Part in besagtem Track zog er Aufmerksamkeit auf sich und konnte einen Soloplattenvertrag bei Interscope Records ergattern. 1991 erschien das Debütalbum 2Pacalypse Now, welches als das politischste, aber auch kontroverseste Album seiner gesamten Karriere gilt. Armut, Rassismus und Polizeibrutalität – Alltägliche Probleme des Ghetto-Lebens.

 

„That which does not kill me can only make me stronger. I don’t see why everybody feel as though that they gotta tell me how to live my life.“

– Tupac Amaru Shakur

Die ersten Hits und Erfolge

1993 veröffentlichte Shakur sein zweites Album, Strictly 4 My N.I.G.G.A.Z. – Mit Tracks wie Keep Ya Head Up und I Get Around. In den Staaten sorgte das Album für 2Pacs großen Durchbruch. Dieser Erfolg gelang hierzulande erst 1995 mit Me Against the World. Geprägt durch einen Anschlag auf den Rapper, ist letzteres Album stark von Emotionen geprägt. Auch Dear Mama, ein Track zu Ehren seiner Mutter, ging in die ewigen Bestenlisten ein. Den großen Erfolg von Me Against the World konnte der mittlerweile 24-jährige Künstler übrigens nicht in Freiheit feiern. Denn Tupac wurde 1995 aufgrund von sexueller Belästigung für mehr als vier Jahre hinter Gittern schuldig gesprochen. Weil Suge Knight, Chef des Plattenlabels Death Row Records, 1,4 Millionen US-Dollar Kaution für Shakur zahlte, musste dieser lediglich ein knappes Jahr im Gefängnis ausharren.

1996 brachte der Künstler das Doppelalbum All Eyez on Me mit Gastauftritten von unter anderem Snoop Dogg, Nate Dogg, Dr. Dre, The Outlawz und Redman auf den Markt. All Eyez on Me wurde zu Tupacs erfolgreichstem Album. Des Weiteren prägte es den Rap der folgenden Jahre maßgeblich. Noch heute zählt es zu den besten Rap-/Hiphop-Alben, die je veröffentlicht wurden.

Das Vermächtnis

Im selben Jahr endete das Leben Tupac Amaru Shakur. Nach einem Boxkampf Mike Tysons, ein Freund des Rappers, fielen an einer roten Ampel in Las Vegas Schüsse auf einen Wagen. Projektile durchlöcherten Reifen, Fenster und Türen. Suge Knight und 2Pac, die sich in besagtem BMW befanden, wurden getroffen – Ersterer per Streifschuss am Kopf, letzterer in Brust, Arme und Becken. Shakur wurde im Krankenhaus behandelt, wachte allerdings nicht mehr aus dem Koma auf und wurde am 13. September für tot erklärt.

Ein Mörder wurde nie schuldig gesprochen und auch der Tod des Rappers ist umstritten. Einige Stimmen behaupten, Tupac sei noch am Leben und habe den Angriff überlebt. Andere Verschwörungstheoretiker meinen zu wissen, dass besagter Angriff nur ein Ablenkungsmanöver gewesen sei und der HipHop-Artist irgendwann zurückkomme. Interessant ist hierbei, dass er selbst immer wieder Anspielungen auf seinen Tod und ein eventuelles Auferstehen machte: „Expect me, nigga, like you expect Jesus to come back. Expect me, nigga, I’m coming.“

2Pac stieg in den HipHop-Olymp auf. Mit seinen emotionalen, die Menschen bewegenden Texten und Worten kämpfte er nicht nur für die rechte Dunkelhäutiger, sondern führte einen Krieg gegen die über alles Urteilenden. Alles andere als eintönig sind seine Tracks – Gewaltverherrlichend, aggressiv und feindselig, aber auch gefühlvoll und versöhnend. Es ist das wahre Leben, das zwischen den Zeilen Tupacs steht.

 

„For every dark night, there’s a brighter day.“

– Tupac Amaru Shakur

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www.2pac.com

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  • 2pac

    bester rapper aller zeiten