Nimo Deutschlands Zukunft

Deutsch Rap

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Nimo sein Leben seine Geschichte

Geboren 1995. Umzug nach Stuttgart. Mit 15 wegen räuberischer Erpressung hinter Gittern. Mit 16 erneut im Bau. Einladung nach Frankfurt am Main von Abdi höchstpersönlich. Signing bei 385ideal. Klingelt’s? Sollte es. Die Rede ist von Nimo, einem der vielversprechendsten Newcomer der letzten Jahre und nach Aussagen des ein oder anderen Szenenkenners womöglich die Zukunft des Deutschraps. Große Worte, doch wer ist dieser junge Kerl, dem ein solch glorreicher Ausblick zugesprochen wird?

Nimo, bürgerlich Nima Yaghobi, kommt ursprünglich aus Karlsruhe und hat iranische Wurzeln. Mit seiner Familie zog er in jungen Jahren von Karlsruhe nach Stuttgart. Kein großer Sprung. Schon früh fing Nimo an, Anzeigen zu sammeln. Nicht zuletzt kam der zu diesem Zeitpunkt 15-Jährige wegen räuberischer Erpressung hinter Gitter. Kaum wieder in Freiheit, wiederholt sich das Spiel – Nimo muss zum zweiten Mal in den Bau und das im Alter von 16 Jahren.

„Sammelverfahren… Kleinigkeiten, die sich gehäuft haben und dann kam noch was dazu. Mehrere räuberische Erpressungen. Die meisten davon war ich nicht mal selber, aber egal. Mit 15 direkt vier Monate rein.“

Vom Knast zum Erfolg

Ein Aufenthalt im Knast mag zwar alles andere als angenehm sein, doch mindestens einen positiven Aspekt hatte er. Denn der Junge aus Stuttgart kam zum Rap, vernetzte sich und fand Kontakt mit Gleichgesinnten. Hinter Gittern erhielt Nimo übrigens auch seinen Künstlernamen. Nach der zweiten Entlassung nahm er die Sache ernst, übte und drehte Videos. Videos, die ihn schlussendlich bekannt machten und in ganz Deutschland kursierten.

Nimo die Zukunft von Deutschland

Von 0 auf 100 – Das Interesse am Newcomer wurde größer und größer. Anfangs verhalf ihm vermutlich „Leck Sippi Bitch“ zu dem, was er bisher erreicht hat. Also legt ein Anruf aus Frankfurt am Main den Grundstein. Am Hörer war Abdi höchstpersönlich, der den jungen Mann als Support für Celo und Abdis AkupunkTour verpflichtete. Dann folgte das Signing bei 385ideal. Schließlich erschien im Februar 2016 Nimos Debüt-Mixtape mit dem Namen Habeebeee. Ganze 23 Tracks beinhaltet das Mixtape und hat seinen Schwerpunkt auf Trap. Was auch sonst? Nur wenige sind in der Lage, auf die Art und Weise mit ihrer Stimme zu spielen, wie es Nimo in nahezu vollendeter Form macht. Dabei treffen Tracks wie „Flouz kommt, Flouz geht“ über den Zwiespalt der Nation auf Ohrwürmer wie „Nie wieder“ und deepes, ehrliches Zeug wie „Wo du bist“.

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